Medien, Kunst, Experimente

lab30

Mit Medien, Kunst und Experimenten präsentiert sich das lab30 Festival zum 18. Mal im gesamten Kulturhaus abraxas. Über 30 internationale Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Bereichen der Medienkunst stellen an vier Tagen aktuelle Arbeiten vor. Das Augsburger Kunstlabor umfasst dieses Jahr neben der Ausstellung knapp 15 Konzerte und Performances.
Die Kirche St. Thaddäus in Kriegshaber wird zum Spielort für eine Auftragsarbeit.
Tagsüber sind am Wochenende Kurzfilme und Workshops zu erleben. In der Innenstadt ist das Café im Schaezlerpalais erstmals unter den Ausstellungsorten des Festivals. Anlässlich der Auszeichnung Augsburgs als UNESCO Welterbe zeigt das S-Planetarium erneut den Film „Waterdome“.

Konzert-Highlights: Laser, Lichter, Tanz und abstraktes Musiktheater

Das ENSEMBLE TUNDRA eröffnet das Festival am 24. Oktober im frisch renovierten abraxas-Theater mit seinem Konzert „Nomad“. Die russischen Künstler improvisieren mit Lasern, Klängen und Lichtern. Das Ergebnis ist ein faszinierendes Konzert, in dem Sound, Visuals und Emotionen zusammenspielen.

Der zweite Höhepunkt des Eröffnungsabends ist der Auftritt der RAUMZEITPIRATEN. Die drei Klangkünstler präsentieren ihr „Optoakustisches Reiseinstrumentarium“. Für ihr Konzert hat die Gruppe alte, ausgediente Reisekoffer restauriert und im Sinne der Maschinenkunst umgebaut Bereichert wird das Festival erneut durch einen Gast aus Japan: NAMIKI SHO, Tänzer aus Amagasaki, wird in seiner Performance „Nonsubstance Body“ am Samstagabend klassische Darstellungsweisen mit neuen Medien verbinden. Projektionen, Tanz- und Atemgeräusche werden in die Performance eingebaut. So definiert er das Verhältnis von Performance, Medien und Bühnenkunst neu.

Die kleine Studiobühne im Jungen Theater bietet den Rahmen für intimere Klangkunst-Experimente: DAWID LIFTINGER aus Köln konzertiert hier am Donnerstag mit einem Instrument aus Leuchtstoffröhren.

KARL F. GERBER präsentiert seinen selbst gebauten Violinautomaten (Freitag) und am Samstag kreieren MARINA POLEUKHINA UND TOMOMI ADACHI auf kleinstem Raum eine Art abstraktes Musiktheater mit Stimme und Mensch-Maschine-Schnittstelle.

St. Thaddäus: Stille, Umweltklänge und Orgel im Zusammenspiel

Die besondere Architektur und Hörsamkeit (so nennen Fachleute die Klangcharakteristik eines Raums) von St. Thaddäus stehen im Mittelpunkt des Konzerts des Klangkünstlers SAM AUINGER. Mit der Bratschistin KATRINEM und dem Organisten WERNER ZUBER inszeniert er für das lab30 Festival den Kirchenraum. Stille und Umgebungsgeräusche spielen dabei ebenso eine Rolle wie das Innenleben
der Kirche. Für das Konzert gilt das reguläre Festivalticket.

Zeitplan der Highlights:

Donnerstag: TUNDRA: NOMAD, 19.30 Uhr
OPTOAKUSTISCHES REISE-INSTRUMENTARIUM, 21.15 Uhr
Freitag: SILENCE IS NO. 1 ST. THADDÄUS, SAM AUINGER,
St. Thaddäus, Ulmer Str, 20 Uhr
YEAR EIGHT, Violinautomat von Karl. Gerber, 19.45 Uhr, 21.30 Uhr + 22.45 Uhr
Samstag: NONSUBSTANCE BODY, Tanz-Performance, 20 Uhr
MARINA POLEUKHINA UND TOMOMI ADACHI, 20.45 Uhr und 22.15 Uhr

Tickets: Early Bird Tickets (nur bis 25.09.2019): 8 Euro
Tages- und Abendkasse beim Festival: 12 Euro / erm. 10 Euro, Familienkarte an den Nachmittagen
am Wochenende: 15 Euro
4-Tagespass 30 / 25 Euro
2-Tagespass 20 / 16 Euro

www.lab30.de