Eiszeitjäger im Archäopark Vogelherd

Eine Höhle – Schauplatz von Weltgeschichte? In der Vogelherdhöhle wurden die ältesten bisher
bekannten figürlichen Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit gefunden. Genau diese
Höhle zu betreten und die circa 40 000 Jahre alten Kunstwerke in der Schatzkammer zu  bestaunen, macht viele BesucherInnen ehrfürchtig. Seit 2017 ist die Vogelherdhöhle eine der sechs Höhlen, die zum UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ zählen.
Doch wie haben die Menschen zu dieser Zeit solche Kunstwerke erschaffen? Wie haben sie
während der Eiszeit gelebt, gejagt und Feuer entfacht? Dies und vieles mehr erfahren  BesucherInnen im Archäopark Vogelherd – in dem die Eiszeit lebendig wird. Kleine und große Eiszeitjägerinnen und Eiszeitjäger können sich entlang des Erlebnisrundwegs im Freigelände auf Spurensuche begeben und an den Themenplätzen die Lebensweisen der Eiszeitmenschen selbst ausprobieren und erfahren. Bei den öffentlichen Führungen an Sonn- und Feiertagen zeigen Archäoguides unter anderem, wie man mit Pyrit, Feuerstein und Zunder ein Feuer
auf steinzeitliche Art entfacht, verraten die geheimen Zutaten der Eiszeitküche oder kochen, im
Rahmen von Sonderveranstaltungen, gemeinsam mit den Besuchern auf Steinzeitart.
Die Veranstaltungen, die regelmäßig von April bis Oktober im Archäopark Vogelherd stattfinden,
vervollständigen das erlebnisreiche Programm. 2019 finden in den Ferien Familienführungen statt,
im Juni steht eine Steinzeitolympiade am UNESCO- Welterbetag auf dem Programm sowie der
Mutter-Tochter-Tag bzw. Vater-Sohn-Tag, bei dem Eltern und Kinder einen unvergesslichen Tag mit
steinzeitlichen Aktivitäten verbringen können.

 

Info: ARCHÄOPARK VOGELHERD
Am Vogelherd 1, 89168 Niederstotzingen-Stetten
Di – – So: 10 – 18 Uhr
So: 13 + 15.30 Uhr: öffentliche Führungen
Anm. Führungen für Gruppen: 07325 / 952 80 00,
5 € (K ab 6 J.), 7 € (Erw.), 15 (F),
www.archaeopark-vogelherd.de