“Hören und Sehen” im Edwin Scharff Museum nur noch bis 15. September

Edwin Scharff Museum, Martina Strilic

Nur noch wenige Wochen hören wer da guckt: Sonderausstellung im Kindermuseum lädt in den Sommerferien ein zum Hören, Sehen und Staunen

 

Neu-Ulm. Nur noch bis 15. September ist die Ausstellung im Kindermuseum des Edwin Scharff Museums, in der es ums Hören und Sehen und auch ums Fühlen geht, geöffnet. „Hör mal, wer da guckt“ lautet der Titel der interaktiven Ausstellung, in der sich alles um die Sinne dreht. „Kommt, hört, guckt“, fordert Birgit Höppl, stellvertretende Leiterin des Edwin Scharff Museums, die kleinen und großen Besucher auf, „aber kommt bald, bevor es zu spät ist“, fügt sie an. Die Mitmachausstellung zum Hören, Sehen und Staunen, ist für Fünf- bis Zwölfjährige gedacht, begeistert aber auch viele Erwachsene.

Doch mit dem Ende der Sommerferien kommt das Ende der erfolgreichen Sonderausstellung. Wer noch mal in der Schreikabine seine Stimmkräfte mit Tieren und anderen Geräuschen vergleichen möchte, muss sich beeilen. Publikumsliebling neben der Schreikabine ist die Station, die die Kinder „Klingelhaus“ getauft haben. Hier kann man bei Bewohnern klingeln und hört dann, ob sie traurig, lustig oder anders gestimmt sind. Das spannende daran: Es hat sich gezeigt, dass Kinder Gefühle wie Ärger, Traurigkeit oder Freude leichter aus der Stimme heraushören können als Erwachsene, weiß Kristina Baumann vom Pädagogik-Team des Kindermuseums. Den Soundraum mit Mikrofonen, die die Stimmen verändern, erzählt sie, haben die jugendlichen Besucher als Tonstudio für sich entdeckt. Dort kommt es bisweilen zu richtigen Performances. mit veränderter Stimme. Und dann verstehen die Besucherinnen und Besucher auch den Titel der Ausstellung noch besser – „Hör mal, wer da guckt“ – der darauf hinweisen will, dass das mit der Sinneswahrnehmung anders sein kann, als man bisher angenommen hat.

Doch die Fans des Kindermuseums müssen nicht lange ohne Ausstellung leben: Ab 17. November wird es sich dann um ein völlig anderes Thema drehen. Da heißt es dann „Architektierisch. Eine interaktive Ausstellung über Bauten von Menschen und Tieren“. Mit dieser Ausstellung, die aus Graz kommt, wird erstmals für zwei Jahre eine interaktive Ausstellung in Neu-Ulm zu sehen sein und kleine und große Besucherinnen und Besucher zum Bauen anregen, wie es die Tiere tun – und die Menschen sich abgeguckt haben.

 

INFO:  Ausstellung „Hör mal, wer da guckt“ im Kindermuseum des Edwin Scharff Museums

Öffnungszeiten: bis zum 15. September
Di + Mi  13 – 17 Uhr
Do + Fr  13 – 18 Uhr
sa + so  10 – 18 Uhr

Am 1. September bietet das Museumsteam während eines Museumssonntags zusätzlich Musik im Foyer und eine Mit-Mach-Werkstatt.

Edwin Scharff Museum
Petrusplatz 4
89231 Neu-Ulm
Tel.: 0731/7050-2520
www.edwinscharffmuseum.de

 

Partner: Die aktuelle Ausstellung im Kindermuseum des Edwin Scharff Museums wird unterstützt von AOK Bayern, Möbel Inhofer und Interni by Inhofer, Private Montessori-Volksschule Neu-Ulm, Sparda-Bank und Wieland-Werke.