Sorgen um pubertierendes Kind?

Jugendliche lehnt sich an Vater an
HINWEIS: Dieser Artikel ist älter als ein Jahr (Erscheinungsdatum: 27. Oktober 2022). Es kann sein, dass Inhalte dieses Artikels sich geändert haben. Hier geht es zu unseren aktuellen Meldungen.

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Für viele Jugendliche ist die Pubertät eine schwierige Zeit: Manche legen an Gewicht zu und werden erst mal mobbelig, bevor sie den nächsten Wachstumsschub machen. Außerdem verursacht die hormonell bedingte Fettproduktion Pickel und fettige Haare. Der Körpergeruch nimmt zu und die Geschlechtsmerkmale bilden sich aus. Kein Wunder also, dass sich viele Jugendliche sehr unwohl und unsicher in ihrem Körper fühlen.

Jugendliche in emotionaler Not
Die meisten Pubertierenden sind stark in ihrer Gefühls- und Stimmungslage beeinträchtigt. Manche verlieren ihren Antrieb und ihre Interessen, ihr Denken ist verändert, sodass es gehäuft zu Selbstzweifeln, Selbstvorwürfen und Selbstbeschuldigungen bis hin zu Suizidgedanken kommen kann. Die Jugendlichen ziehen sich oft zurück, sind passiv und apathisch, teilweise gereizt. Die Konzentration und Entscheidungsfindung sind beeinträchtigt, oftmals treten auch körperliche Beschwerden auf, wie beispielsweise Appetit- und Schlaflosigkeit oder Bauch- und Kopfschmerzen. Wenn nun auch noch weitere belastende oder einschneidende Veränderungen im Leben der Jugendlichen wie die Trennung der Eltern, massive Familienkonflikte, Tod eines Freundes, Mobbingerfahrungen, Umzug mit Schulwechsel, Leistungsdruck usw. dazu kommen, verstärken sich oftmals die Symptome.

Halt und Nestwärme – nur anders
Viele Eltern kennen das: sie kommen an ihre Sprösslinge einfach nicht mehr heran. Die Kommunikation scheint unmöglich und man fühlt sich überfordert. So sind Konflikte vorprogrammiert.

In einem unverbindlichen Vorgespräch – mit den Eltern, der Bezugsperson allein oder mit dem oder der betroffenen Jugendlichen – bespricht Ruth Hollederer gemeinsam die persönliche Situation und mögliche Lösungsansätze. Gleichzeitig hat der oder die Jugendliche bei diesem ersten Gespräch die Möglichkeit, für sich heraus zu finden, ob er oder sie sich mit seinen Schwierigkeiten von der Traumatherapeutin angenommen fühlt und ihre Unterstützung möchte.

Dabei begegnet Ruth Hollederer den Jugendlichen stets auf Augenhöhe und als Individuum: „Die Jugendlichen stehen bei mir im Mittelpunkt. Sie dürfen Thema, Tempo und Sprache vorgeben. Ich möchte, dass sie mir vertrauen und gerne wieder kommen. Dies sind die Voraussetzungen, dass die Therapie gelingen kann“.
In ihrer Praxis kann sie Familien schnell helfen, in der Regel beträgt die Wartezeit auf einen Termin nur zwei Wochen. Meist sind auch nur wenige Sitzungen ausreichend.

INFO:
Befreit aufleben
Ruth Hollederer
Traumatherapeutin, Heilpraktikerin
Robert-Bosch-Str. 9, Aichach

www.kinder-traumatherapie.de

Foto: Adobe Stock, Daria Nipot