Wenn Babys panisch schreien …

Das Schreien „Ich habe Hunger!“ klingt anders als das Schreien „Mir tut der Bauch weh!“ und nochmal anders als „Ich bin müde und möchte schlafen!“. Eltern lernen schnell, ihr Baby zu verstehen und richtig zu reagieren. Wenn ein Kind aber auffällig viel und lange schreit oder sich auf andere Art und Weise auffällig verhält, kann mehr dahinterstecken als Hunger, Unwohlsein oder Müdigkeit. Diese Symptome sollten Eltern aufhorchen lassen:

  • das Baby schreit „wie am Spieß“.
  • das Baby hat extreme Trennungsängste, lässt sich kaum ablegen.
  • das Baby ist sehr schreckhaft.
  • das Baby wirkt apathisch.
  • es gibt große Probleme beim Essen, Trinken und Schlafen.
  • das Gefühl, mit dem Baby/Kind stimmt etwas nicht.

Wenn das Schreien den Familienalltag bestimmt

Babys können ihre Bedürfnisse und ihre Überforderung noch nicht mit Worten ausdrücken. Schreien ist deshalb zunächst eine wichtige Form der Kommunikation. Gleichzeitig kann anhaltendes, schwer beruhigbares Weinen darauf hindeuten, dass ein Baby Schwierigkeiten hat, Reize zu verarbeiten und wieder zur Ruhe zu finden.

Auch für die Eltern entsteht häufig ein Kreislauf aus Anspannung, Erschöpfung und wachsender Unsicherheit. Sie versuchen zu tragen, zu stillen, zu beruhigen und alles richtig zu machen – erleben aber immer wieder, dass nichts dauerhaft hilft. Schlafmangel und das Gefühl, dem eigenen Kind nicht helfen zu können, bringen viele Familien an ihre Grenzen.

In dieser Situation müssen Eltern nicht allein bleiben. Frühzeitige Beratung kann entlasten, Orientierung geben und dabei helfen, das Baby und seine Signale besser zu verstehen.

Susanne Beck: Unterstützung für Familien mit Schreibabys in Augsburg

Susanne Beck

In ihrer Praxis Neugeboren Augsburg begleitet Susanne Beck Familien, deren Alltag durch anhaltendes Weinen, Unruhe oder Schwierigkeiten bei der Regulation bestimmt wird. Ihre Arbeit verbindet körperorientierte und bindungsstärkende Ansätze mit Elementen der Emotionellen Ersten Hilfe und traumasensibler Begleitung.

Im geschützten Rahmen dürfen Eltern aussprechen, was sie belastet: Erschöpfung, Hilflosigkeit, Schuldgefühle, Ängste oder Zweifel. Gleichzeitig erhalten sie Wissen über die frühkindliche Entwicklung und praktische Impulse für den Alltag.

Ziel der Begleitung ist es, Stress zu reduzieren, die Wahrnehmung für die Signale des Babys zu stärken und Eltern wieder mehr Sicherheit im Umgang mit ihrem Kind zu geben. Dabei werden nicht nur Mütter angesprochen, sondern ebenso Väter und andere enge Bezugspersonen.

Susanne Beck ist unter anderem Heilpraktikerin für Psychotherapie, Therapeutin für Emotionelle Erste Hilfe, gesundheitsorientierte Familienbegleiterin sowie Still- und Laktationsberaterin. Zudem verfügt sie über langjährige Erfahrung in der Früh- und Neugeborenen-Intensivpflege.

SUSANNE BECK
Uhlandstr. 43, Augsburg
Tel.: 0821 / 22 93 92 37, info@neugeboren-augsburg.de
www.neugeboren-augsburg.de

Weitere Beratung und Unterstützung für Familien in Augsburg

Familien können aus ganz unterschiedlichen Gründen Unterstützung benötigen – etwa bei einem Schreibaby, bei Erziehungsfragen, in belastenden Lebensphasen oder wenn der Alltag zunehmend überfordert.

In unserem großen Online-Portal familienalltag.lieslotte.de finden Eltern zahlreiche Beratungsstellen, Fachpersonen und unterstützende Angebote in Augsburg und der Region übersichtlich gebündelt. Das Portal hilft dabei, schneller eine Anlaufstelle zu finden, die zur jeweiligen familiären Situation passt.

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Wann sollte ärztlicher Rat eingeholt werden?

Bei anhaltendem oder ungewöhnlich starkem Schreien sollte zunächst kinderärztlich abgeklärt werden, ob körperliche Ursachen vorliegen. Das gilt besonders, wenn das Baby zusätzlich krank, teilnahmslos oder ungewöhnlich schläfrig wirkt, schlecht trinkt, Fieber hat oder Eltern die Situation nicht einschätzen können.

Auch unabhängig von körperlichen Beschwerden gilt: Sobald Eltern merken, dass sie an ihre Belastungsgrenze kommen, ist es richtig und wichtig, Hilfe anzunehmen.

Foto: Adobe Stock, milosducati

HINWEIS: Dieser Artikel ist älter als ein Jahr (Erscheinungsdatum: 11. Mai 2022). Es kann sein, dass Inhalte dieses Artikels sich geändert haben. Hier geht es zu unseren aktuellen Meldungen.