Und was ist mit uns? – Förderung von Schulkindern im Hessing Förderzentrum

Mehrere Kinder an einem Spielgerät

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Der Schulstart ist für alle Kinder und deren Eltern eine ereignisreiche Zeit. Klappt der Start? Schafft es das Kind, sich mit dem Stoff und den anderen Kindern, den Lehrern und der neuen Situation zurechtzufinden? Manchmal treten in dieser Phase Schwierigkeiten und Probleme auf. Dann bemerken Eltern oft selbst, dass mit ihren Kindern irgendetwas nicht stimmt. Manchmal sind es aber auch Lehrer, Nachbarn oder Bekannte oder sogar die Kinder selbst, die darauf aufmerksam machen, dass es ihnen nicht gut geht.

Beratung für besorgte Eltern
Kinder, die in der Übergangszeit von Kindergarten zur Schule oder auch erst als Jugendliche Auffälligkeiten zeigen, finden im Hessing Förderzentrum ebenso kompetente Hilfe wie deren Eltern. Im Rahmen eines offenen Beratungsangebotes können besorgte Eltern jederzeit Kontakt mit dem Zentrum aufnehmen, um Fragen zu stellen und ein erstes Gespräch zu vereinbaren. Wenn nötig, wird mit einer ausführlichen Diagnostik eine Grundlage für die weitere Unterstützung des Kindes gelegt. Damit eine zuverlässige Diagnose erstellt werden kann, arbeiten Ärzte und Psychologen eng zusammen.

Die Stärken der Kinder sehen
„Bei Kindern im Schulalter sind sozial-emotionale Auffälligkeiten, psychosomatische Beschwerden und Schulprobleme gar nicht mal selten“, erläutert Gudrun Keller-Buchheit, Leiterin des Hessing Förderzentrums. „Wir fördern genau diese Kinder, ohne sie dabei zu überfordern.“ Sei es magelnder Selbstwert, Belastung durch familiäre Veränderungen oder auch Geschwisterrivalität – es gilt, das Selbstbewusstsein zu stärken, Stärken und Potenziale zu nutzen und Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln. Ob Bauchschmerzen, Tics, Ängstlichkeit, Aggression oder auch geringe Lernmotivation, Schulverweigerung oder Aufmerksamkeitsschwierigkeiten – je nach Bedarf bietet das Hessing Förderzentrum unterschiedlichste Angebote von einer Einzelförderung über  Gruppenangebote bis hin zu einer mobilen Förderung für zu Hause oder in einer  Betreuungseinrichtung. „Wir unterstützen Kinder, Jugendliche und ihre Familien bei der Umsetzung ihrer selbst gesetzten Ziele.“

Von Einzelförderung …
Die heilpädagogische Entwicklungsförderung ist ausgerichtet auf die Förderung der emotionalen, sensorischen, motorischen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten. „Wir bauen eine  partnerschaftliche und gefestigte Beziehung zum Kind oder Jugendlichen auf, indem dessen Stärken im Mittelpunkt stehen“, so Gudrun Keller-Buchheit, Leiterin des Hessing Förderzentrums. Ein weiteres Beispiel für die kompetente Einzelförderung ist das heilpädagogische Gestalten als ein Mittel zur Selbsterfahrung, Erweiterung und Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und zur Entwicklung der Kreativität. Die Kinder erfahren nicht zuletzt durch einen geschützten Raum, in dem sie sich geborgen fühlen, Stärkung für ihren Alltag.

… bis hin zu Gruppenangeboten
In manchen Situationen kann es den Kindern und Jugendlichen helfen, mit anderen Kindern gemeinsam ihre Probleme anzugehen. In der Gruppe geachtet und angenommen zu werden, und so ein positives Selbstkonzept aufzubauen, kann helfen. Die Psychomotorikgruppe etwa wird in Zusammenarbeit mit der Physiotherapieabteilung einmal wöchentlich im Hessing Förderzentrum angeboten. Hier werden in gleicher Weise die seelisch-emotionale Entwicklung, die Entwicklung von Bewegung und Wahrnehmung sowie die Auseinandersetzung mit der sozialen und materiellen Umwelt berücksichtigt. Die jungen Menschen erleben Bewegung, ihre Stärken werden  hervorgehoben. Gerade diejenigen, die im Alltag häufig negative Erfahrungen mit sich selbst und dem eigenen Körper, beim Lernen oder im Kontakt mit anderen machen, stabilisieren so ihre Persönlichkeit und entdecken ganz neue Seiten an sich selbst.

Auch mobil im Einsatz für junge Menschen
Die Therapeuten des Hessing Förderzentrums betreuen, fördern, unterstützen, begleiten und behandeln die Kinder auf integrativen Plätzen direkt vor Ort – in Hortgruppen. Sie geben Hilfestellungen bei den Hausaufgaben, auch bei Lese-, Schreib- oder Rechenschwäche, und erarbeiten mit den Kindern Verhaltensalternativen. Wie in der gesamten Arbeit des Zentrums geht es auch hier darum, das Selbstbewusstsein, die Eigenständigkeit, Eigen- und Leistungsmotivation, die Anstrengungsbereitschaft und Frustrationstoleranz der Kinder zu steigern und zu erweitern. Auch Betreuer und Eltern werden beraten, da sie die wichtigsten Bezugspersonen für die Kinder sind. Die Förderung im Hort endet mit der 4. Klasse. Falls die Familie weiterhin Förderung benötigt, kann diese im Förderzentrum weitergeführt werden.

Außenansicht vom Hessing Förderzentrum


Das Hessing Förderzentrum für Kinder und Jugendliche ist eine Institution in Augsburg. Seit mehr als 50 Jahren bietet es für Kinder, Jugendliche und deren Familien ein breites Angebotsspektrum

mit Sozialpädiatrischem Zentrum, Frühförderung, Kinderhaus und Therapiepraxis. Als Teil der Hessing Stiftung wächst das Förderzentrum kontinuierlich, sowohl fachlich als auch räumlich. Es gilt als Wegbereiter der Frühförderung in Bayern und gehört darüber hinaus zu den innovativsten Einrichtungen seiner Art in der Bundesrepublik Deutschland.

INFO:
Hessing Förderzentrum für Kinder und Jugendliche
Mühlstr. 55, Augsburg
Tel.: 0821 / 90 92 50-0

www.hessing-foerderzentrum.de