Volle Windeln, schlaflose Nächte, große Gefühle: Ein Baby stellt das ganze Leben auf den Kopf. Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sind nicht nur Zeiten der Freude, sondern oft auch eine echte körperliche und seelische Herausforderung. Hier kommt die Mütterpflege ins Spiel – eine Form der Hilfe, die Familien spürbar entlasten kann. Sie bringt Ruhe ins Chaos, Zuversicht in unsichere Momente und schafft Raum fürs Wesentliche: die Verbindung zwischen Mama und Kind.
Zertifizierte Mütterpflegerinnen begleiten Frauen und Familien kompetent und individuell auf ihrem Weg ins Elternsein. Ob in der Schwangerschaft, nach der Geburt, bei einem Kaiserschnitt, einer Mehrlingsgeburt oder während einer Erkrankung der Mutter: Sie bieten die Unterstützung, die in dieser Lebensphase gebraucht wird. Die Mütterpflegerin kümmert sich um das Wohlbefinden der Mutter, hilft im Haushalt, unterstützt bei der Versorgung des Babys und schafft Freiräume zum Durchatmen. Sie hört zu, berät und stärkt die Familie in ihrer neuen Rolle. Durch ihre Erfahrung und Ruhe schenkt sie Sicherheit in einer Zeit, in der vieles ungewohnt ist. Gerade in den ersten Wochen nach der Geburt, wenn das Leben sich neu ordnet, ist diese Form der Unterstützung von unschätzbarem Wert. Auch wenn die Mutter – unabhängig von einer Geburt – erkrankt oder überfordert ist, kann eine Mütterpflegerin aushelfen und den Alltag stabilisieren.
In vielen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten einer Mütterpflege ganz oder teilweise. Voraussetzung ist meist, dass die Mutter aufgrund von Schwangerschaft, Geburt oder Krankheit den Haushalt nicht weiterführen kann und keine andere Person im Haushalt einspringen kann. Die Ärztin oder der Arzt stellt dafür eine entsprechende Bescheinigung aus, auf deren Grundlage die Krankenkasse den Antrag auf Haushaltshilfe genehmigen kann. Wer keine Kostenübernahme erhält, kann eine Mütterpflegerin auch privat beauftragen – jede Pflegerin legt ihren Stundensatz individuell fest. Die Ausgaben gelten als haushaltsnahe Dienstleistung und können steuerlich geltend gemacht werden. So oder so: Die Fürsorge einer Mütterpflegerin ist eine Investition in Gesundheit und Zufriedenheit der ganzen Familie und ein nachhaltiges Geschenk zur Geburt. In einer Zeit, in der familiäre Netzwerke häufig kleiner geworden sind und viele Eltern fern von Großeltern oder Verwandten leben, bringt die Mütterpflege Nähe, Verständnis und Stabilität und hilft, dass Eltern gestärkt und zuversichtlich in ihr neues Leben starten.
ZERTIFIZIERTE MÜTTERPFLEGERIN IN DER REGION
– Andrea Hagg, Langerringen
– Anika Richly, Ettringen
Weitere Infos + Kontakte in ganz Bayern: www.muetterpflege-deutschland.de
Foto: AdobeStock_cGarun-Studios





