Wenn Eltern nicht mehr weiterwissen …

Frau mit Handpuppe

Wenn Eltern merken, dass es ihrem Kind nicht gut geht, dann schmerzt das. Sei es, dass die lieben Kleinen Probleme in der Schule mit dem Schulstoff oder auch mit ihren MitschülerInnen oder LehrerInnen haben, nachts vor lauter Angst nicht schlafen können, Wutanfälle aus dem Nichts bekommen oder sogar das Bettnässen zum ständigen Thema wird.

Bei allen Problemen, egal ob sie mit der Familie, der Schule oder FreundInnen zusammenhängen, entsteht ein ungutes, ungewolltes Gefühl. Und das möchte man ändern. Silvia Söllner, Heilpraktikerin für Psychotherapie, arbeitet gerade bei Kindern und Jugendlichen gern mit der angeleiteten Visualisierungmethode „mindTV“. Mit deren Hilfe können sich negative Gefühle, Emotionen oder Gewohnheiten auflösen, auch wenn sich diese etwa nur im Unterbewusstsein befinden. Gerade Kinder sind Meister der Visualisierung, sie träumen über den Tag noch viel mehr als Erwachsene, lassen ihrer Fantasie freien Lauf. Genau das ist es, was diese seriöse Methode nutzt. „Man kann sich das vorstellen wie in der Fahrschule. Ich sage, bei der nächsten Kreuzung rechts abbiegen. Das geschieht allerdings nur, wenn der Fahrschüler selbst Gas gibt und dort hinfährt.“ Und so führt die Hypnosetherapeutin ihre PatientInnen mithilfe deren eigener Vorstellungskraft zum Ursprung ihres Problems und hilft, das Problem als Objekt zu betrachten und zu beschreiben. So können es die Kinder selbst genau anschauen und unterscheiden, ob sie das Problem „selbst gebaut“ oder von anderen – MitschülerInnen, LehrerInnen oder gar den Eltern – „bekommen“ haben. Spielerisch und einfach löst Silvia Söllner daraufhin gemeinsam mit ihren PatientInnen das Problem, ohne dass es körperlich oder psychisch belastend wirkt. Die Kinder erfahren so, dass sie selbst in der Lage sind, auftauchende Probleme zu lösen. „Das gibt Selbstvertrauen“, ist sich die Heilpraktikerin sicher.

Reflexintegration
Eine weitere Methode, mit der Silvia Söllner gute Erfolge erzielt, ist die Reflexintegrationstherapie, kurz RIT. Bestimmte Reflexe, Urreflexe, benötigt das Baby für die Geburt, beispielsweise den „spinalen Galant”. Dieser wird normalerweise mit der „normalen” Geburt integriert. Wird das Kind mit Kaiserschnitt geboren, so ist es durchaus möglich, dass dieser danach noch aktiv ist und beispielsweise verantwortlich sein kann für sehr lang andauerndes Bettnässen.
Durch das Bewegungsprogramm der RIT werden mithilfe von speziellen Übungen alle Urreflexe getestet und integriert. So können etwa bei Unkonzentriertheit, Hyperaktivität oder auch fein- und grobmotorischen Schwächen durch die einfachen Übungen ohne eine zu schnelle oder hohe Medikamentengabe Erfolge erzielt werden.

INFO
Silvia Söllner
Heilpraktikerin für Psychotherapie,
Hypnosetherapeutin, Psychoonkologin
Alte Reichsstr. 31 b, Neusäß Steppach
+ Zagelstr. 15, 86947 Weil-Schwabhausen
Tel.: 0821 / 24 27 90 69

www.weg-zum-freiraum.de