Erholsamer Schlaf – so wichtig!

Josefinum Augsburg Schlaflabor Uebler

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Schlafstörungen sind ein häufiges Problem auch schon bei den Jüngsten. Mit dem Fachbereich Schlafmedizin in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Josefinum Augsburg sorgen Spezialist:innen interdisziplinär für einen gesunden und erholsamen Schlaf bei Kindern und Jugendlichen. Das Schlaflabor wurde nun mit weiteren, modernsten Geräten umfangreich erweitert.

Wer tagsüber fit und konzentriert sein möchte, benötigt ausreichend Schlaf. Gerade für Kinder und Jugendliche ist gesunder, erholsamer Schlaf darüber hinaus ein wichtiger Baustein für ihre Entwicklung. „Schlafstörungen können alle betreffen, Neugeborene und Kinder genauso wie Jugendliche“, so Dr. Christian Uebler, Oberarzt der pädiatrischen Schlafmedizin.

Schlafprobleme ernst nehmen

Bisweilen leidet jedes dritte Kind an handfesten Problemen beim Ein-, Durch- oder erholsamen Schlafen. „Viele Schlafprobleme stellen sich als völlig harmlos heraus“, beruhigt Dr. Christian Uebler. „Kinder schaukeln sich oft selbst in den Schlaf. Solch eine Bewegungsstörung im Schlaf muss nicht gleich ein epileptischer Anfall sein oder Verhaltensprobleme als Ursache haben.“

In der schlafmedizinischen Fachambulanz wird deshalb genau hingesehen. Eltern erhalten hier nicht nur Informationen über Schlaftiefen oder -rhythmen, den Umgang mit bestimmten Situationen wie Albträumen oder dem sogenannten Nachtschreck, sondern auch individuelle, zur Familie passende Lösungswege. Gerade wenn etwa bei Früh- und Neugeborenen Atemantriebsstörungen oder Atempausen auftreten oder Polypen und vergrößerte Mandeln die Atemwege verlegen und so für Atmungsstörungen und eine schlechte Sauerstoffversorgung im Schlaf sorgen, werden diese hier behandelt.

Ursachen von Schlafbeschwerden finden

Im speziellen Kinder- und Jugendschlaflabor, eines der wenigen akkreditierten in Deutschland (DGSM), können weitere, vor allem körperliche Symptomatiken wie Schnarchen oder Erkrankungen von Nervensystem und Muskeln analysiert werden. Ein neuer Aspekt ist dabei Long-Covid mit seinen Erschöpfungs- und Ermüdungszuständen. Dabei gilt es zu erkennen, ob stattdessen oder zusätzlich primäre schlafmedizinische Störungen vorliegen. Dazu gehört etwa die seltene Narkolepsie, eine häufig unterdiagnostizierte Schlafkrankheit mit deutlich erhöhtem Schlafbedarf, ausgelöst durch eine Botenstoffstörung.

Interdisziplinär arbeiten

Im Bedarfsfall werden Psycholog:innen und andere Expert:innen der Klinik in Diagnose und Behandlung eingebunden. Bei komplexeren Situationen ist eine Anbindung an das Interdisziplinäre Sozialpädiatrische Zentrum (iSPZ) im Josfinum möglich. Und auch im großen Prader-Willi-Zentrum der Klinik sind schlafmedizinische Untersuchungen nötig. So wurden die bestehenden zwei Polysomnographie-Schlaflabore durch fünf Polygraphie-Geräte, „kleine Schlaflabore“, ergänzt. Oberärztin Dr. Lämmer, die das Zentrum leitet, erweitert das Fachteam der Schlafmedizin, das – egal ob psychisch oder körperlich bedingte Schlafstörungen – Eltern mit Rat und Tat für einen guten Schlaf zur Seite steht.

www.josefinum.de