Auf ins Getümmel

Der Symphonie und ihrer Geschichte widmet sich das Schwäbische Jugendsinfonieorchester, das „sjso“, in den Herbstkonzerten. Die „Prager Symphonie“ (Nr. 38 in D-Dur, KV 504) von W. A. Mozart ist eines der ersten Werke, das die Emanzipation dieser Gattung augenfällig macht. Besonders Mozarts melodischer und harmonischer Einfallsreichtum zeigen sich darin. Steht dieses Orchesterwerk am Beginn der symphonischen Tradition, so erklingt mit Gustav Mahlers 5. Symphonie eine Antwort aus dem 20. Jahrhundert.

Beide Werke setzen einen Schwerpunkt auf polyphone Verarbeitung. In der virtuosen Verflechtung der Stimmgruppen und der vor allem bei Mahler vorherrschenden instrumentalen Klangfarben wird das Zuhören zur Herausforderung und Freude. Das Konzert des Schwäbischen Jugendsinfonieorchesters verspricht ein Ereignis zu werden: Nicht nur für Kenner, sondern auch für diejenigen, die sich der symphonischen Tradition nähern, ihre Anfänge und später entstandene Größe erleben möchten.

Die Herbstkonzerte des Schwäbischen Jugendsinfonieorchesters (sjso) widmen sich der Geschichte der Symphonie und präsentieren zwei Publikumslieblinge: Mozarts „Prager Symphonie“ und Mahlers 5. Symphonie.

Bläserserenade – „Werke aus fünf Jahrhunderten“
14.09.2017, 19.30 Uhr Kaisersaal Ottobeuren/ KVV Touristikamt Ottobeuren

Symphoniekonzerte
15.09.17, 19 Uhr Schulaula Babenhausen, Karten an der Abendkasse
16.09.17, 19 Uhr Stadtsaal Kaufbeuren, KVV Kulturring Kaufbeuren
17.09.17, 19 Uhr Kongress am Park Augsburg, KVV AZ/Stadtzeitung

Karten auch an der Abendkasse oder online.
www.sjso.de