Spielen macht Kinder stark

HINWEIS: Dieser Artikel ist älter als ein Jahr (Erscheinungsdatum: 22. Mai 2015). Es kann sein, dass Inhalte dieses Artikels sich geändert haben. Hier geht es zu unseren aktuellen Meldungen.

Am 28. Mai ist der internationale Weltspieltag. Immer weniger Kinder spielen aber auf den Straßen, in Parks, Hinterhöfen oder Gärten. Das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterstützt Kinder dabei, den öffentlichen Raum für sich zu entdecken.

Ein versteckter Bach, eine märchenhafte Ruine oder auch das Spiegelbild in einer Pfütze – im Freien gibt es für Kinder viel zu entdecken. Immer mehr Jungen und Mädchen verbringen ihre Kindheit aber in geschlossenen Räumen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert mit dem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ außerschulische Angebote für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche.

„Spielen muss zurück in den öffentlichen Raum“, findet Kerstin Guthmann von der Bundesarbeitsgemeinschaft der mobilen spielkulturellen Projekte. Im Rahmen von „Kultur macht stark“ laufen bundesweit 24 Projekte, in denen Spielmobile zu typischen Aufenthaltsorten von bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen fahren. In den Projekten schließt sich ein Spielmobil mit mindestens zwei weiteren Partnern, wie Vereinen oder Museen, zusammen. Gemeinsam wird dann spielerisch die Umgebung erkundet. „Wir forschen und entdecken, basteln, bauen und werken mit den Kindern. Das setzt Bildungsprozesse in Gang und macht Kinder stark“, schildert Guthmann.

Bundesweit existieren rund 3.500 „Bündnisse für Bildung“ in verschiedenen Kulturbereichen. Neben Musik-, Tanz-, Theater- oder Zirkusaktionen werden auch Leseförderungen und Mentoringprojekte gefördert. Das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung läuft noch weitere zwei Jahre bis 2017.

Mit dem seit 2013 auf fünf Jahre angelegten Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche. 33 bundesweit tätige Verbände und länderübergreifende Initiativen setzen das Programm als Partner um und fördern Bündnisse vor Ort. Es gibt schon über 8.000 Angebote – und es werden immer mehr!

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