Fädeln, Löten, Programmieren

HINWEIS: Dieser Artikel ist älter als ein Jahr (Erscheinungsdatum: 24. September 2014). Es kann sein, dass Inhalte dieses Artikels sich geändert haben. Hier geht es zu unseren aktuellen Meldungen.

– Mechanische Wesen im Figurentheater –
Neue Sonderausstellung im Augsburger Puppentheatermuseum „die Kiste“

vom 08. Oktober 2014 bis 12. April 2015

Mechanische Kreaturen wurden bereits in der ägyptischen, griechischen und chinesischen Mythologie erwähnt. Auch schon im Altertum gab es Versuche, ein künstliches Ebenbild des Menschen zu schaffen.

Seit jeher üben die scheinbar selbständigen Wesen eine so große Faszination auf den Betrachter aus, so dass dieser der Figur oder Puppe auch menschliche Regungen zugesteht. Ganz besonders ist dies im Figurentheater zu beobachten. Die Zuschauer vergessen nach kurzer Zeit, dass die Figuren, die sie sehen, keine eigenständigen Wesen sind, sondern für den Zuschauer regelrecht zu leben scheinen.

Das Augsburger Puppentheatermuseum “die Kiste” zeigt in der Sonderausstellung Fädeln, Löten, Programmieren vom 08.10.2014 bis zum 12.04.2015 Roboter und roboterähnliche Wesen. Schon die Marionette selbst birgt mechanische Geheimnisse. Diese können heute nicht mehr nur durch den Menschen, sondern auch durch ausgeklügelte Mechanik und brillante Technik zum Leben erweckt werden. Technische Evolution führt zu „künstlerischer Intelligenz“.

Mehrmals während der gesamten Laufzeit der Sonderausstellung gibt es die Workshops “Physik zum Anfassen” und “Marionettenbau”.

„die Kiste“ – Das Augsburger Puppentheatermuseum
Spitalgasse 15, 86150 Augsburg
Dauerausstellung mit Jim Knopf, Urmel & Co. und Sonderschau Fädeln, Löten, Programmieren
täglich, außer montags von 10.00 bis 19.00 Uhr (Kasse bis 18.00 Uhr)
Voranmeldung von Führungen und Informationen unter
Tel.: +49 (0)821 45 03 45 – 0