Zahngesundheit

HINWEIS: Dieser Artikel ist älter als ein Jahr (Erscheinungsdatum: 8. Dezember 2013). Es kann sein, dass Inhalte dieses Artikels sich geändert haben. Hier geht es zu unseren aktuellen Meldungen.

Kindern früh die Angst vor dem Zahnarzt zu nehmen, oder sie erst gar nicht aufkommen zu lassen, kann sich auf lange Sicht mehr rechnen, als man denkt. Sowohl für die Familienfinanzen als auch für die Gesundheit des oder der Heranwachsenden. Die Zahnpflege beginnt zu dem Zeitpunkt, an dem der erste Zahn im Mundraum zum Vorschein kommt. Im Alter von etwa 1,5 Jahre schließlich sollte man zur Kinder- bzw. Babyzahnbürste greifen. Kinderzahnpasta kommt dann ab dem 2. Lebensjahr zum Einsatz. Besonders wichtig ist es, dem Kind den richtigen Rhythmus beizubringen – mehrmals täglich und am besten nach allen großen Mahlzeiten.

Essenziell bleibt in jungen Jahren jedoch das elterliche Nachputzen. Auch wenn die Kinder schon das Zahnputzlied kennen und durchaus Spaß am Schrubben haben, besitzen sie jedoch lange noch nicht die motorischen Fähigkeit, um selbst gründlich genug ihre Zähne zu pflegen. Das Nachputzen sollte daher mindestens einmal täglich erfolgen, nachdem die Kleinen selbst die Zahnbürste angelegt haben.

Im Kindergartenalter interessieren sich die Kleinen besonders für das Wachsen ihrer Zähne. Auch später ist der Wechsel zwischen Milchzähnen und bleibendem Gebiss eine spannende Angelegenheit. Nutzen Sie dieses Interesse und achten Sie bei der Zahnpflege Ihrer Kinder vor allem auf die schwierig zu putzenden Backenzähne, die anfangs eine lange Zeit flach zum Zahnfleisch bleiben. So wird Karies frühzeitig verhindert.

Wird in diesem Alter bereits die richtige Pflege vernachlässigt, kann dies zu großen Problemen in der Zukunft führen. Werden aufgrund von Löchern in den Zähnen immer mehr Füllungen nötig, führt dies im Alter meist zu kostspieligen Zahnimplantaten. Wer sich hier durch eine beitragsniedrige Zahnersatzversicherung auf den schlimmsten Fall vorbereitet, kann am Ende aber mit einer hohen Zuzahlung der Gesundheitskasse rechnen. Ausführliche Informationen zum Thema Finanzierung der eigenen Zahngesundheit kann man im Netz nachlesen.

Eine weitere Komponente im Kampf gegen Karies ist der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt. Vor diesem gruseln sich jedoch nicht nur Kinder. Auch Erwachsene kennen die Angst vor Bohrer und Co. Diese sollte nicht auf die Kinder übertragen werden. Um Kinder an den Arztbesuch zu gewöhnen, kann es hilfreich sein, den Nachwuchs zu den eigenen Terminen mitzunehmen (im Alltag lässt sich dies in der Regel eh kaum vermeiden). So sieht das Kind, dass es bei Mama und Papa friedlich und schmerzfrei zugeht und bei Kontrollterminen in der Regel gar keine Behandlung nötig ist. Das macht Mut für den eigenen Kontrollbesuch. Sollte dann doch mal ein Loch gefunden werden, darf die Belohnung zur Überwindung der Angst (z.B. ein toller Ausflug ins Schwimmbad) auch gerne etwas üppiger ausfallen.