Der Töpfermarkt: Stressfreier Genuss im Kloster

HINWEIS: Dieser Artikel ist älter als ein Jahr (Erscheinungsdatum: 25. Juni 2013). Es kann sein, dass Inhalte dieses Artikels sich geändert haben. Hier geht es zu unseren aktuellen Meldungen.

klosterSamstag, 6. Juli und Sonntag, 7. Juli, 11 – 18 Uhr

Ein Geheimtipp ist diese Veranstaltung nicht mehr. Wenn sich mitten im Jahr die Keramikliebhaber auf den Weg machen, dann ist Oberschönenfeld das Ziel vieler Gleichgesinnter. Dass die Anreise schon ohne Stress möglich ist, dafür sorgen die Feuerwehren aus Wollishausen und Margertshausen mit der Parkplatzeinweisung. Ganz ohne Park- und Eintrittsgebühr steht dann ein Keramik-Paradies den vielen Tausend Besuchern offen.


Rund 70 Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Österreich und Ungarn treffen sich zwischen Klosterbäckerei und Museum zu einem der gemütlichsten Märkte Bayerns.
Die aus dem mittelalterlichen Japan stammende Raku-Keramik hat mit Oskar Maag aus Derching einen Verfechter dieser ganz besonderen Keramikkunst. Man kennt ihn und sein qualmendes Brenn-Instrumentarium seit dem ersten Markt im Jahr 1997.
Die Beliebtheit dieses Töpfermarktes gründet auf der Tatsache, dass die Anbieter mit ihrer ganzen Persönlichkeit, mit ihrer Liebe zum Handwerk und mit immer neuer Kreativität präsent sind. Bei vielen Besuchern spürt man den Respekt vor dieser Lebenseinstellung – sie lieben den Austausch mit „ihrem“ Töpfer und kaufen dementsprechend gut ein.

Selten wird man die Kombination „Natur, Kultur und Genuss“ in einem ähnlichen Ambiente erleben können, denn die Lust am Bummeln über einen Töpfermarkt wird auch vom Umfeld bestimmt. Und die passt im Kloster Oberschönenfeld perfekt: Eine Einkehr bei rustikaler Brotzeit oder Kaffee und Kuchen ist in ein Muss. Schon allein, weil man dieses Angebot nicht alle Tage findet…

Schwäbisches Volkskundemuseum Oberschönenfeld
Oberschönenfeld 4
86459 Gessertshausen
www.schwaebisches-volkskundemuseum.de
www.bezirk-schwaben.de

Aktuelle Sonderausstellungen Die Sieben Schwaben. Vom Schwank zur Marke (Schwäbisches Volkskundemuseum, bis 6. Oktober 2013)